Was kostet der Abend?
Ein Bier vom Fass (0,5 l) kostet in der Kneipe rund 3 bis 5,50 €, im Supermarkt die Flasche ab rund 0,80 €. Hostelbetten im Schlafsaal gibt es ab etwa 11 bis 20 € pro Nacht. Alles Richtwerte.
Alle Kosten und Spartipps ↓Clubs ohne Sperrstunde in Friedrichshain, Kiezkneipen in Kreuzberg und Neukölln, Bootstouren auf der Spree: Hier baut ihr euren Junggesellenabschied in Berlin selbst zusammen, für Männer wie für Frauen.
Gut zu wissen
Ein Bier vom Fass (0,5 l) kostet in der Kneipe rund 3 bis 5,50 €, im Supermarkt die Flasche ab rund 0,80 €. Hostelbetten im Schlafsaal gibt es ab etwa 11 bis 20 € pro Nacht. Alles Richtwerte.
Alle Kosten und Spartipps ↓In den Nächten auf Samstag, Sonntag und vor Feiertagen fährt die U-Bahn durch, nachts etwa alle 15 Minuten, die S-Bahn alle 30. Unter der Woche ersetzen Nachtbusse N1 bis N9 die U-Bahn. Taxi: Taxi Berlin 030 202020, Würfelfunk 030 210101.
Fahrplan bei der BVG ↗Berlin hat seit 1949 keine Sperrstunde, Kneipen und Bars dürfen die ganze Nacht offen haben. Draußen gilt ab 22 Uhr Nachtruhe, Tische vor dem Lokal meist freitags und samstags bis 24 Uhr, sonst bis 23 Uhr.
In allen Bussen und Bahnen und auf Bahnhöfen sind Messer und Waffen verboten, Strafen bis 10.000 €. Am Görlitzer Park, Kottbusser Tor und Leopoldplatz gilt das auch auf der Straße. In Bus und Bahn sind offene Getränke laut Beförderungsbedingungen tabu.
Ob ihr reinkommt, entscheidet allein die Tür, Gründe nennt sie nicht. Im Berghain und im Tresor gilt striktes Fotoverbot. Wer als Gruppe sicher feiern will, reserviert einen Tisch im Matrix oder geht zu Partys mit Abendkasse wie im Frannz.
Mit dem ICE seid ihr ab Leipzig in gut 1, ab Hamburg in rund 2, ab München und Frankfurt in rund 4 Stunden in Berlin. Vom BER fährt der FEX in rund 23 Minuten zum Hauptbahnhof, alle 15 Minuten. Fernbusse halten am ZOB am Funkturm, U2 Kaiserdamm.
Schlaft in Friedrichshain, Kreuzberg oder Mitte, dann seid ihr nachts schnell zu Hause. Voll und teuer wird es rund um CSD, Karneval der Kulturen und Festival of Lights. Berlins Tourismusbehörde wirbt nicht um JGA-Gruppen, meldet euch bei der Unterkunft ehrlich an.
Spätis dürfen montags bis samstags rund um die Uhr öffnen, sonntags eigentlich nicht, viele haben trotzdem auf. Ein stadtweites Alkoholverbot auf der Straße gibt es nicht. Auf Bahnsteigen der S-Bahn ist Trinken aber verboten.
Wer den JGA in Berlin organisiert, ist oft auch Trauzeuge. Vom Zeitplan bis zur Rede: Was vor, beim und nach der Hochzeit ansteht, haben wir gesammelt.
Aufgaben als Trauzeuge →Programm & Karte
Kneipen, Clubs, Brauhäuser und Aktivitäten auf einer Karte: Filtert nach Art, legt eure Favoriten mit „+ Zum Programm" in den Plan und teilt ihn per Link mit der Gruppe, ohne Konto. Lieber gleich einen fertigen Ablauf? Der Drehbuch-Generator baut ihn euch.
Aktivitäten nach Art: Klickt auf eine Idee, dann zeigen Liste und Karte nur die passenden Angebote.
Geführt durch Kneipen und Bars, mit Shots unterwegs und Club-Eintritt am Ende.
Bootstouren von einer bis zweieinhalb Stunden, im Sommer das Badeschiff in Treptow. Die Linienschiffe fahren etwa von Ende März bis Anfang November.
Vom Escape-Theater mit Partyspielen bis zur Farbbombe, die ihr am Alexanderplatz entschärft. Größere Gruppen spielen im Versus-Modus.
Eine Gameshow nur für eure Gruppe, bis 64 Leute, oder Lasertag in Neukölln.
In der Kolonne durch die Stadt, ihr sitzt selbst am Steuer, der Guide fährt vorneweg.
Brauereiführung am Pfefferberg, Bier-Tasting und Curling am Gleisdreieck, 22 Zapfhähne im Wrangelkiez.
Selbst hinter die Bar beim Cocktailkurs in Mitte oder ins warme Salzwasser unter der Kuppel am Anhalter Bahnhof.
Tango und Swing im Ballhaus, Mitsing-Abende in der Kulturbrauerei, Konzerte auf dem RAW-Gelände und an der Hasenheide.
Bar am Weinbergsweg direkt am Rosenthaler Platz (U8), mit hausgemachten Wodka-Infusionen und kleinen osteuropäischen Tapas. Eingerichtet wie ein Wohnzimmer, nebenan eine Lounge. Private Feiern bucht ihr direkt beim Betreiber.
Kreativquartier am Spreeufer auf dem früheren Gelände der Bar 25, mit Restaurant, Café, Konzertsaal und dem Club Kater Blau. Die Schankwirtschaft auf dem Marktplatz ist eine reine Außenbar, offen bei trockenem Wetter von mittags bis zur Dunkelheit.
Metal-Kneipe in der Krossener Straße im Simon-Dach-Kiez, mit Totenköpfen, Drachenbüsten und Metal-Videos auf den Bildschirmen. Billard, Tischkicker und Darts sind da, offen ist bis in die frühen Morgenstunden. Bargeld mitnehmen.
Bar und Club in einem denkmalgeschützten Industriebau auf dem RAW-Gelände, mit Backsteinwänden, hohen Decken und Terrasse. Mehrmals pro Woche Clubnächte, die Musik reicht von House und Techno bis Swing und Funk. Wenige Minuten von der Warschauer Straße.
Kneipe am Schiffbauerdamm an der Spree, nahe Bahnhof Friedrichstraße, mit Bierbörse: Die Preise der 18 Fassbiere steigen und fallen nach Nachfrage, beim „Börsencrash“ wird es billig. Drinnen rund 180 Plätze, dazu eine große Terrasse am Wasser. Reservierung möglich.
Bar und Café in der Simon-Dach-Straße über zwei Etagen mit vielen kleinen Räumen, verbunden durch eine Wendeltreppe. Oben wie eine Wohnung eingerichtet, mit Sofas der 50er und 60er und einem Balkon zur Straße. Karten werden laut OSM nicht genommen.
Alt-Berliner Kneipe am Savignyplatz in Charlottenburg, benannt nach der früheren Wirtin. Neun Biere vom Fass, eigene Liköre und Brände, dazu Eisbein, Bouletten und Schmalzbrot. Gruppen reservieren per Telefon oder Mail, dienstags ist Ruhetag.
Kleine Jazzbar hinter einem Schaufenster in der Donaustraße in Neukölln, für etwa 50 Gäste. Fast jeden Abend Live-Konzerte, meist experimenteller Jazz, und während der Musik wird zugehört statt geredet. Etwas für eine ruhige, kleine Runde.
Biergarten im Viktoriapark auf dem Kreuzberg, über mehrere Ebenen mit Dachterrasse, drinnen Bar und Tanzfläche mit DJ am Abend. Nur mit Karte zahlen. Von Oktober bis März ist Winterpause, exklusive Feiern für 50 bis 200 Gäste gibt es auf Anfrage.
Craft-Beer-Bar im Wrangelkiez nahe U Schlesisches Tor, eingerichtet wie eine alte Berliner Eckkneipe. An 22 Zapfhähnen laufen wechselnde Biere aus Berlin und der Welt. Täglich ab 17 Uhr, für eine Gruppe vorher per Telefon oder Mail anfragen.
Literaten- und Pressekneipe am Savignyplatz, seit 1965. Täglich ab 12 Uhr, freitags und samstags bis 6 Uhr früh, warmes Essen wie Gulasch gibt es bis spät. Eher klein, für eine große Gruppe der Absacker, vorher anrufen.
Bar im 10. Stock des Bikini-Hauses mit Dachterrasse, Blick über die City West und hinunter ins Affengehege des Zoos. Geöffnet ab mittags bis 2 Uhr, die Preise sind höher als im Kiez. Gruppen reservieren über die Eventseite.
Livemusik-Bar und Café in Neukölln, mit Musik an fast jedem Abend und mittwochs Open Stage. Ausgeschenkt werden Biere Berliner Brauereien. Für private Feiern lässt sich der Laden anfragen, die Öffnungszeiten vorher auf der Website prüfen.
Schwimmendes Becken in einem umgebauten Lastkahn in der Spree in Alt-Treptow, mit Strand drumherum und Blick auf Oberbaumbrücke und Fernsehturm. Nur im Sommer geöffnet, für Gruppen-Events exklusiv anfragbar.
Konzerthalle und Partylocation auf dem RAW-Gelände für bis zu etwa 1.500 Gäste. Rock-, Pop-, Indie- und Hip-Hop-Konzerte, dazu Partyreihen wie „A Night Like This“ mit Alternative der 80er. Wenige Minuten von der Warschauer Straße, Tickets je Abend.
Großclub in den Gewölben unter dem Bahnhof Warschauer Straße für bis zu etwa 2.500 Gäste, je nach Nacht mit fünf bis sechs Floors. Jede Nacht ein anderes Konzept von Charts über House bis Hip-Hop und Reggaeton. Tische und Gruppenbuchungen beim Betreiber.
Technoclub im ehemaligen Heizkraftwerk am Wriezener Bahnhof, mit Berghain, Panorama Bar und Säule. Die Klubnacht läuft ab Samstagnacht oft bis Montag. Fotografieren ist streng verboten, Einlass ist nie garantiert. Für eine JGA-Gruppe ein Risiko, nicht der Plan.
Technoclub im ehemaligen Heizkraftwerk an der Köpenicker Straße, gegründet 1991 und seit 2007 hier, mit Floors wie Keller und Globus. Filmen und Fotografieren führen zum Rauswurf, ein Awareness-Team ist vor Ort. Nächste U-Bahn Heinrich-Heine-Straße.
Club und Konzertsaal in der Oranienstraße, seit den 1970ern ein Ort der Punkszene. Heute ein Mischprogramm aus Konzerten, Partys und Reihen wie Gayhane, Kiezbingo mit Drag Queens oder Rollerdisko. Vorher ins Programm schauen, Eintritt je Abend.
Ballhaus von 1913 in der Auguststraße mit historischem Spiegelsaal im Obergeschoss. Tanzabende mit Tango samt Anfängerkurs, Salsa, Swing und Walzer, dazu Restaurant und Biergarten im Sommer. Tische reserviert ihr online oder telefonisch.
Veranstaltungshalle an der Hasenheide, wenige Minuten vom Hermannplatz, für rund 1.600 Gäste. Vor allem Konzerte internationaler Acts, dazu Shows und Boxabende. Kein fester Partybetrieb: Tickets je Event vorher kaufen, Parkplätze sind knapp.
Club an der Mühlenstraße direkt an der Spree zwischen Oberbaumbrücke und East Side Gallery. Freitags „Hey Friday“ mit Electro auf dem zweiten Floor, samstags Schlager und aktuelle Hits. Einlass ab 18, Gruppenanfragen über das Verkaufsteam.
Club, Bar und Restaurant in der Kulturbrauerei, nahe U2 Eberswalder Straße. Konzerte, Mitsing-Abende und Partys auf zwei Floors, an der Abendkasse meist um 10 € Eintritt. Rock-, 80er- und Mitsing-Abende passen gut zu einer Gruppe.
Dachgarten auf dem obersten Parkdeck der Neukölln Arcaden, halb Bar, halb Garten, halb Club, mit DJ-Sets, Konzerten und Sonnenuntergang über den Dächern. Getanzt wird im Raum „Hinter den Alpen“. Von Januar bis Anfang März Winterpause.
Bombenentschärfungs-Spiel am Alexanderplatz: Vier Challenges bringen Zeit, im fünften Raum entschärft ihr eine echte Farbbombe. Eine Stunde, höchstens 6 Spieler je Team, größere Gruppen buchen mehrere Slots. Sportliche Kleidung empfohlen.
Live-Escape-Theater im Untergeschoss an der S-Bahn Landsberger Allee, mit vielen Themenräumen für meist 2 bis 12 Spieler. Dazu Partyspiele mit Alkohol, ein eigenes JGA-Angebot und Live-Lasertag für bis zu 20 Leute. Handys kommen vorher in den Spind.
Lasertag an der Karl-Marx-Straße nahe S+U Neukölln, mit zwei Arenen auf zusammen rund 1.270 m², die sich für große Gruppen verbinden lassen. Eigene JGA-Pakete mit Lasertag, Abenteuer-Minigolf oder Escape Room. Nur Kartenzahlung.
Interaktive Gameshow an der Charlottenstraße in Mitte: Eure Gruppe spielt in Teams gegeneinander, gesteuert per Smartphone, mit Live-Ranking und ohne fremde Mitspieler. Für 2 bis 64 Personen, je nach Paket 75 bis 120 Minuten. Online reservieren.
Zehn Escape Rooms an der Wilhelmstraße, vom Bankjob bis zur Zauberschule, für je 2 bis 6 Personen und 60 Minuten. Größere Gruppen verteilen sich auf mehrere Räume. Im Haus gibt es ein Burger-Restaurant mit Cocktails für danach. Online buchen.
Sechs Escape Rooms an der Prenzlauer Allee, von Prison Break bis zum Geisterschiff, für je 2 bis 6 Personen und 60 Minuten. Spielbar auf Deutsch oder Englisch in mehreren Schwierigkeitsgraden. Nach dem Spiel wartet eine Lounge.
Fünf Escape Rooms nahe Checkpoint Charlie, darunter einer zum Thema Checkpoint Charlie, je 60 Minuten. Im Versus-Modus spielen 8 bis 14 Leute gegeneinander, die Team-Battle-Gameshow fasst bis 30. Dazu eine JGA-Stadtrallye mit iPad.
Vier Escape Rooms an der Abbestraße nahe Ernst-Reuter-Platz, für je 2 bis 6 Personen, Titanik 2.0 für 5 bis 9. Ein Spielleiter begleitet jedes Team. Sonntags, montags und an Feiertagen geschlossen, also eher etwas für den Freitag oder Samstag.
Vier Escape Rooms in Lichtenberg, zum Beispiel Leonardo da Vincis Kabinett und die Mind Arena, je 60 Minuten für 2 bis 6 Personen. Spielbar auf Deutsch und Englisch, empfohlen ab 14 Jahren. Gebucht wird über die eigene Website.
Cocktailkurse für private Gruppen, ausdrücklich auch für Junggesellenabschiede, nahe U Bernauer Straße. Zehn Barstationen, jede Person steht selbst hinter der Bar und lernt Muddling, Shaken und Stirring. Preis für die Gruppe auf Anfrage.
Therme nahe Anhalter Bahnhof mit einem 36 Grad warmen Salzwasserbecken unter einer Betonkuppel und Musik unter Wasser. Tickets für 90 bis 180 Minuten ab 22 €, Sauna kostet extra. Mehrmals pro Woche Sessions mit elektronischer Live-Musik.
Ihr fahrt die Trabis selbst in der Kolonne, ein Guide fährt vorneweg und erzählt per Funk. Höchstens vier Personen je Trabi, an den Stopps wird getauscht. Die kurze Tour dauert 75 Minuten ab 59 € pro Person, Start nahe Checkpoint Charlie, ganzjährig.
Bayerisches Wirtshaus wenige Minuten vom Alexanderplatz, mit Hofbräu in der Maß und jeden Abend Live-Musik der Hofbräuhaus Showband. Ab 17 Personen reserviert ihr per Mail, kleinere Gruppen online. Biergartentische lassen sich nicht reservieren.
Gaststätte der Berliner Brauerei Lemke gegenüber dem Alexanderplatz, mit rund 21 eigenen Bieren von Pils bis Stout. Dazu Ribs aus dem Smoker, Steaks und Burger. Tische sind reservierbar, Brauereiführungen in der Lemke-Brauerei nach Absprache.
Ausflugslokal an der Spree gegenüber dem Bundeskanzleramt, betrieben mit der Augustiner-Brauerei. Restaurant und Augustiner Keller das ganze Jahr, der Biergarten etwa von April bis September je nach Wetter. Reservierung und Gruppenanfragen über die Website.
Familien-Brauhaus im Nikolaiviertel, das seit 1992 im Haus selbst braut. Berliner Küche nach eigenen Rezepten und Brauereiführungen. Online reserviert ihr bis 12 Personen, größere Gruppen schreiben eine Mail. Reservieren lohnt sich.
Bayerisches Wirtshaus direkt am Gendarmenmarkt, mit großem Gastraum, einer Zirbenstube für Gesellschaften und im Sommer einer Terrasse. Jeden Abend um 18 Uhr wird ein Holzfass Augustiner Edelstoff angestochen. Gruppen reservieren über ein Formular.
Brauerei-Gaststätte aus 38 Schiffscontainern auf zwei Etagen am Park am Gleisdreieck, direkt an der U-Bahn. Bis 19 Personen reserviert ihr online, größere Gruppen über ein Formular. Buchbar sind Bier-Tastings und Curling-Bahnen. Montag ist Ruhetag.
Berlins ältester Biergarten, an der Kastanienallee wird seit 1837 ausgeschenkt. Draußen unter Kastanien etwa von Mai bis September, die Gaststätte daneben mit Berliner Küche hat das ganze Jahr offen. U2 Eberswalder Straße und Tram M1.
Braugasthaus auf dem Pfefferberg, das sein Bier vor Ort braut, mit Biergarten und Blick über die Stadt. Brauereiführungen mit dem Braumeister bucht ihr online, für Feiern gibt es mehrere Räume. Sonntags ist kein regulärer Betrieb.
Wirtshaus der Brauerei Lemke gegenüber dem Schloss Charlottenburg, mit eigenem Hausbier in kleinen 0,2-Liter-Krügen und Berliner Küche. Täglich ab 12 Uhr offen, Tische und Gruppen reserviert ihr über die Website.
Geführte Kneipentour durch die Berliner Nacht mit Freishots unterwegs und VIP-Eintritt in einen Club am Ende – jemand kennt die Läden, ihr müsst euch um nichts kümmern außer ums Feiern. Klassiker für den lauten JGA-Abend, gerade weil ihr so den Türstress an manchen Clubs umgeht.
Die unbegrenzte Kneipentour durchs wilde Berliner Nachtleben führt euch durch mehrere Bars und Clubs der Szene, mit Guide, Gleichgesinnten und Partystimmung von Anfang an. Perfekt, wenn ihr als Gruppe das echte Berliner Nightlife erleben wollt, ohne selbst die Route planen zu müssen.
Pub Crawl und Party mit Free Shots und VIP-Club-Zugang – ihr zieht mit der Gruppe und einem ortskundigen Guide durch mehrere Locations und landet ohne Anstellen im Club. Unkomplizierter Einstieg ins Berliner Nachtleben, ideal für Runden, die einfach loslegen wollen.
Entspannte Sightseeing-Bootstour über die Spree und vorbei an den berühmten Brücken und Wahrzeichen der Stadt – Reichstag, Museumsinsel, East Side Gallery vom Wasser aus. Schöner, gemütlicher Programmpunkt am Tag, bei dem ihr mit einem Getränk an Deck Berlin von seiner schönsten Seite seht.
Zweieinhalbstündige Bootstour auf der Spree mit ausgiebigem Blick auf Regierungsviertel, Museumsinsel und die Brücken der Innenstadt – Zeit genug, um an Deck anzustoßen und die Stadt vom Wasser zu genießen. Entspannter, gut planbarer Tagesprogrammpunkt für die ganze Gruppe.
Kompakte einstündige Spree-Bootstour mit Live-Guide, der euch die Wahrzeichen entlang des Flusses erklärt – ideal als kurzer, entspannter Programmpunkt zwischendurch. Perfekt, um zwischen Aktivität und Abendprogramm kurz durchzuatmen und Berlin vom Wasser zu sehen.
Bahnhof Warschauer Straße mit S-Bahn und U1, direkt daneben das RAW-Gelände: ein früheres Reichsbahn-Ausbesserungswerk mit Konzerthallen, Clubs, Skatehalle und Kletterturm. Die Simon-Dach-Straße und die Spree sind ein paar Minuten entfernt.
Grüner Platz in Friedrichshain zwischen Grünberger, Krossener und Gärtnerstraße, umgeben von Cafés, Kneipen und Bars. Samstags ist Wochenmarkt, sonntags Flohmarkt. Zur Simon-Dach-Straße und zur Warschauer Straße geht ihr ein paar Minuten.
Die Kreuzung, die alle Kotti nennen, mit U1, U3 und U8, mittendrin in Kreuzberg und nah an der Oranienstraße. Rund um den Platz gilt eine Waffen- und Messerverbotszone, auch für Taschenmesser, und die Polizei kontrolliert ohne Anlass.
S-Bahnhof an der Stadtbahn mit vier Tramlinien, gleich daneben die Hackeschen Höfe, die Museumsinsel ist um die Ecke. Ringsum Restaurants und Bars, zur Auguststraße und zum Rosenthaler Platz sind es wenige Minuten zu Fuß.
Knapp ein Kilometer zwischen Schönhauser Allee und Rosenthaler Platz, die Berliner sagen Castingallee. Die Tram M1 fährt mitten durch, links und rechts Cafés, Bars und der älteste Biergarten der Stadt. Am Südende geht sie in den Weinbergsweg über.
Die Weserstraße im Reuterkiez zwischen Landwehrkanal und Sonnenallee, voller kleiner und oft unscheinbarer Bars. An warmen Abenden sitzen die Leute mit dem Getränk auf dem Bordstein. Zu Fuß rund zehn Minuten von Hermannplatz oder Rathaus Neukölln.
Richtwerte ohne Anreise, Essen & Unterkunft. Preise tagesaktuell beim Anbieter.
🗺️ Route in Google Maps öffnenDie Viertel
Berlin ist zu groß, um alles an einem Abend zu schaffen. Sucht euch einen oder zwei Kieze aus und bleibt dort, statt quer durch die Stadt zu fahren. Die meisten Gruppen landen am Ende in Friedrichshain, weil dort Bars und Clubs nah beieinander liegen.
Für Kneipen und den Großclub
Rund um die Simon-Dach-Straße reiht sich Bar an Bar, von der Wohnzimmer-Bar über zwei Etagen bis zur Metal-Kneipe. Auf dem RAW-Gelände an der Revaler Straße geht es in Industriehallen weiter, unter dem Bahnhof Warschauer Straße liegt ein Club mit fünf bis sechs Floors.
Für Punk, Craft-Beer und Biergarten
In der Oranienstraße steht seit den 70ern das SO36, im Wrangelkiez laufen 22 Zapfhähne in einer alten Eckkneipe. Im Sommer sitzt ihr im Biergarten im Viktoriapark, am Gleisdreieck in einem Brauhaus aus Schiffscontainern. Rund ums Kottbusser Tor ist es rau.
Für Dachgarten und Live-Musik
Auf dem Parkdeck der Neukölln Arcaden liegt ein Dachgarten mit DJs und Sonnenuntergang, in der Donaustraße eine Jazzbar für 50 Gäste. Dazu Livemusik an fast jedem Abend und Lasertag an der Karl-Marx-Straße. In der Weserstraße sitzt man im Sommer auf dem Bordstein.
Für Ballhaus, Bierbörse und Wirtshaus
In der Auguststraße tanzt ihr im Ballhaus von 1913, am Rosenthaler Platz gibt es Wodka-Infusionen. Am Schiffbauerdamm fallen die Bierpreise beim Börsencrash, am Gendarmenmarkt wird um 18 Uhr ein Holzfass angestochen. Zentral, schicker, gut für den ersten Abend.
Für Biergarten und Mitsingen
An der Kastanienallee liegt der älteste Biergarten der Stadt, auf dem Pfefferberg ein Braugasthaus mit Führung beim Braumeister. In der Kulturbrauerei laufen Mitsing-Abende und Partys, an der Prenzlauer Allee sechs Escape Rooms. Entspannter als Friedrichshain.
Für Alt-Berlin und Ausblick
Am Savignyplatz stehen zwei alte Kneipen mit Bier vom Fass und Gulasch bis spät, die eine seit 1965. Gegenüber dem Schloss gibt es Hausbier in kleinen Krügen, über dem Zoo eine Dachbar mit Blick ins Affengehege. Der Westen, ruhiger und gediegener als der Osten.
Beispiel-Drehbuch
So sieht ein Wochenende aus, das in Berlin funktioniert, je nach Gruppe mit anderem Schwerpunkt. Alle Orte findet ihr oben im Planer, dort tauscht ihr einzelne Stationen aus.
S-Bahn und U1 halten hier, das RAW-Gelände ist nebenan.
Erste Runde in der Simon-Dach-Straße.
Kicker, Billard und Darts in der Krossener Straße, Bargeld mitnehmen.
Fünf bis sechs Floors, Tisch für die Gruppe vorher reservieren.
Selbst fahren in der Kolonne, Start nahe Checkpoint Charlie.
Ein bis zweieinhalb Stunden, in der Saison von Frühling bis Herbst.
Die Preise schwanken nach Nachfrage, beim Crash wird es billig.
Geführt durch mehrere Bars, mit Shots und Club-Eintritt am Ende.
Abendessen und danach Tango, Salsa oder Swing, je nach Abend. Tisch reservieren.
Hausgemacht, in einer Bar wie ein Wohnzimmer am Rosenthaler Platz.
Party in der Kulturbrauerei, Eintritt an der Abendkasse.
Warmes Becken mit Musik unter Wasser am Anhalter Bahnhof.
Nahe Checkpoint Charlie, im Versus-Modus gegeneinander.
Jede steht selbst hinter der Bar, für die Gruppe vorher anfragen.
Blick über die City West, für die Gruppe reservieren.
Um 18 Uhr wird das Holzfass Augustiner angestochen, Zirbenstube für die Gruppe.
Kleine Bar, Live-Konzert, während der Musik wird zugehört.
Bootstour mit Live-Guide durch die Mitte, in der Saison.
An der Kastanienallee, im Winter in der Gaststätte daneben.
Mit dem Braumeister auf dem Pfefferberg, online buchen.
Eisbein, Bouletten und neun Biere vom Fass am Savignyplatz.
Eure Gruppe ist anders? Der Drehbuch-Generator baut euch einen eigenen Ablauf nach Gruppe, Budget und Stimmung, aus denselben Orten.
Budget
Berlin ist beim Bier günstiger als München oder Hamburg, teuer werden Dachbars und Hotelzimmer an großen Wochenenden. Den größten Unterschied macht, ob ihr in der Kiezkneipe bleibt oder in die Clubs zieht.
| Umfang | Pro Person | Was drin ist |
|---|---|---|
| Ein Abend | 40–90 € | Kneipe, Bar, Club-Eintritt |
| Ein Tag mit Aktivität | 80–160 € | dazu Escape Room, Bootstour, Trabi-Safari oder Lasertag |
| Wochenende | 160–350 € | zwei Abende, eine Aktivität, eine Übernachtung im Doppelzimmer, ohne Anreise |
Richtwerte pro Person, aus den Preisen der Orte und Touren auf dieser Seite. Braut oder Bräutigam zahlen meist nichts, das teilt sich auf die Gruppe auf. Was euer Programm kostet, rechnet der Planer oben mit.
Die Anreise ist nicht eingerechnet, sie hängt davon ab, woher ihr kommt. Die Übernachtung richtet sich nach dem Preisniveau des Landes. Euer eigenes Budget rechnet der Kosten-Rechner.
Saisonale Tipps
Diese Ereignisse kommen jedes Jahr wieder. An diesen Wochenenden ist die Stadt voll und die Zimmer sind teuer, dafür feiert halb Berlin auf der Straße. Wer es ruhiger mag, plant drumherum.
Die Linienschiffe auf der Spree fahren etwa von Ende März bis Anfang November, Biergärten und Strandbars haben im Sommer offen.
Am Pfingstwochenende in Kreuzberg, mit Straßenfest am Blücherplatz und einem Umzug über rund 3,5 Kilometer.
Jedes Jahr am 21. Juni kostenlose Konzerte auf Plätzen und Straßen in der ganzen Stadt, auch an der Warschauer Brücke und auf dem RAW-Gelände.
Im Juli zieht der Umzug rund 5,5 Kilometer von der Leipziger Straße zum Brandenburger Tor, mit Hunderttausenden auf der Straße.
Ende August gilt ein Ticket für rund 75 Museen samt Shuttle, bis tief in die Nacht.
Im Oktober rund zehn Tage, abends werden Brandenburger Tor, Fernsehturm und Dom beleuchtet. Der Eintritt ist frei.
Ab Ende November über hundert Märkte in der Stadt, einer davon auf dem RAW-Gelände.
1.316 Meter bemalte Mauer an der Spree, kostenlos und rund um die Uhr, nahe Warschauer Straße.
Frei zugänglich zu jeder Uhrzeit, ohne Ticket, das Gruppenfoto am Pariser Platz.
Kostenlos, aber nur mit Online-Anmeldung, Termine für den laufenden und den nächsten Monat.
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